Pfarrverband Grafrath

Pfarrverband Grafrath-Kottgeisering

Ganz zum Augsburger Bistum gehörte das alte St.Grafrath, also das Kloster und die Wallfahrtskirche St.Rasso, seit der Säkularisation von Franziskanern betreut und kirchlich der Pfarrei Weßling zugeordnet. Wegen des zunehmenden Priestermangels trat die Erzdiözese München-Freising an die Franziskaner mit der Bitte heran, neben der Betreuung der Wallfahrt auch die Seelsorge der angrenzenden Pfarreien Mariä Himmelfahrt Unteralting und St.Valentin Kottgeisering zu übernehmen. Als die Franziskaner sich dazu bereit erklärten, einigten sich die beiden Diözesen Augsburg und München-Freising am 1.9.1979 auf die Bildung eines Pfarrverbandes Grafrath-Kottgeisering.

An der alten Grenzziehung zwischen den Diözesen wurde nichts geändert, aber das Kloster und die Wallfahrtskirche wurden in den Pfarrverband einbezogen und damit der Jurisdiktion der Erzdiözese München-Freising unterstellt. Da die Rassokirche wesentlich geräumiger ist als die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Höfen, finden die Gottesdienste der Pfarrei Unteralting inzwischen regelmäßig in der Rassokirche statt. Der Name der Pfarrei hat nur noch historische Bedeutung, die Gläubigen von Grafrath verstehen sich als Mitglieder einer ideellen „Pfarrei St.Rasso-Grafrath“.